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Deutschland: Vom kranken Mann zur Lokomotive Europas?

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Von Max Maldacker

Veröffentlicht am

Vom kranken Mann zur Lokomotive Europas?

Fast könnte man meinen, dass das alte Sprichwort „Totgesagte leben länger“ zurzeit gerade auf Deutschland zutrifft. Noch vor wenigen Monaten überboten sich die Blätter auch in Frankreich mit Hiobsnachrichten von jenseits des Rheins. Die deutsche Wirtschaft in freiem Fall, Ende der Automobilbranche, Deutschland, der kranke Mann Europas, der Rückstand bei der Infrastruktur nicht mehr aufzuholen. Schon damals war man versucht zu rufen: also jetzt mal halblang! Wie sahen die Fakten denn tatsächlich aus? Die Arbeitslosenquote halb so hoch wie in Frankreich, Inflation auf gleichem Niveau, Neuverschuldung 2,3 % (Frankreich 5,5 %), Gesamtverschuldung 62 % des BIP (Frankreich 118 %), Beschäftigungsquote am zweithöchsten in der EU usw. Lediglich das Wirtschaftswachstum war etwas geringer als in Frankreich. Krank? Dahinter stand wohl eher die Befürchtung, Deutschland könnte die Kurve nicht mehr kriegen.

82,5 % Wahlbeteiligung bei den deutschen Wahlen

Wenige Monate später, nachdem sich Europa durch Trumps Politik von vielen lieb gewonnenen Vorstellungen verabschieden musste, sieht die Lage schon ganz anders aus. Standen im vergangenen Jahr die Befürchtungen im Vordergrund, sind es heute die Hoffnungen.

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