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Startseite › Themen › Wirtschaft › Deutsch-französischer Wirtschaftstag: Es braucht mehr Mut in Berlin und ParisAutor
Von Carolin Küter
Veröffentlicht am - Aktualisiert am
© Carolin Küter
Eröffnung des Wirtschaftstages durch Dr. Siegfried Russwurm, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).
Die Baustellen sind zahlreich, wie Peter Adrian, Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) erläuterte: eine kriselnde Wirtschaft in Europa, innenpolitische Reform- und Haushaltsdiskussionen, die vor allem die Politik in Deutschland
derzeit „kaum handlungsfähig“ erscheinen ließen sowie hohe Energiekosten, ein laut Adrian „existenzielles Risiko“ für viele Unternehmen. Hinzu kämen in Deutschland eine „ausufernde Bürokratie“, eine marode Infrastruktur, hohe Steuern sowie eine alternde Gesellschaft mit fehlenden Fachkräften.
Eine im „World Business Outlook“ der AHK veröffentlichte Befragung von Unternehmen in 90 Ländern zeigt laut Adrian: „International tätige Unternehmen sehen deutliche Verschlechterungen ihrer aktuellen Geschäftslage. Aber in vielen Ländern ist die Situation immer noch deutlich besser als hier in Deutschland.“ In Frankreich sei die Lage etwas besser, die weitere Ausweitung der Staatsverschuldung und fehlende wirtschaftsfreundliche Reformen könnten aber auch dort das Wirtschaftsklima
beeinträchtigen, so der DIHK-Präsident. Auch angesichts der US-Wahl seien enge Geschäftsbeziehungen zwischen Frankreich und Deutschland von „essenzieller Bedeutung“. Denn: Frankreich und Deutschland hätten starke und international aktive Unternehmen, „die dazu beitragen können, dass die EU wieder nach vorne kommt“, sagte Adrian.
Das Thema der Konferenz, „Innovation und Wettbewerbsfähigkeit für einen starken Wirtschaftsstandort Europa“ sei richtig gewählt, sagte der nachfolgende Redner, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Siegfried Russwurm. Auch er beschrieb eine negative Entwicklung: Europa verliere Weltmarktanteile,
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